Erste Männermannschaft

Württembergliga, Süd 2017/18

Männer 1

Die erste Männermannschaft vor der Saison 2017/18

Raue Höhenluft  


Nach dem zweiten Aufstieg in Folge tritt die Mannschaft in der Württembergliga an – eine große Herausforderung

So hoch wie in der jetzt anstehenden Saison 2017/2018 hat eine erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn noch nie gespielt: nach dem nur einjährigen Gastspiel in der Landesliga und dem neuerlichen Aufstieg treten die Handballer vom Berg nun in der Württembergliga an. Und das wird „eine große Herausforderung werden“, wie Trainer Jochen Masching, Spielertrainer Henning Richter und Torwarttrainer Jerome Staehle unisono formulieren. Nach einer intensiven Vorbereitung sehen die sportlichen Leiter ihr Team allerdings gut gerüstet für die immerhin fünfthöchste Klasse. „Der Kader, jeder einzelne Spieler hat noch einmal einen richtigen Sprung gemacht“, sagen sie und sind zuversichtlich, das Rundenziel zu erreichen: nämlich schlicht und einfach oben zu bleiben.

Die Feiern Anfang, Mitte Mai zur Landesliga-Meisterschaft und zum Gewinn des Bezirkspokals waren schneller verklungen als manch einem Akteur lieb war. Denn von Mitte Juni an wurde wieder kräftig geschwitzt in der Sporthalle an der Römerstraße und in anderen Trainingsstätten im Esslinger Stadtgebiet. Zunächst standen viele Einheiten zur Verbesserung der Kraft und der Schnellkraft auf dem Programm, um dann aber auch viel mit dem Ball zu üben und sukzessive die Abwehr- und Angriffsformationen möglichst perfekt einzuspielen. Denn klar ist: in der Württembergliga warten – anders als bisweilen noch in der vergangenen Runde – keine leichten Gegner mehr auf die SG. „Wesentlich härter, schneller, athletischer“ –  so charakterisiert Jochen Masching das Niveau auf jener Ebene, auf der er einst selbst aktiv gespielt hat. Musste HeLi in der Landesliga nur in den Top-Spielen wie gegen die TG Biberach oder die HSG Ostfildern an die absolute Leistungsgrenze gehen, um Siegchancen zu haben, wird dies eine Etage höher der Alltag sein – auch weil alle Teams in der Breite mit technisch und taktisch versierten Spielern bestückt sind und über viel Erfahrung verfügen. „Wir werden in jeder Sekunde einer Partie auf allen Positionen höchste Präsenz haben müssen“, prophezeit auch Henning Richter seinen Kameraden, die zum größeren Teil solch raue Höhenluft noch nicht verspürt haben und mit Rundenstart am 9. September Neuland betreten.

Freilich: Die Mannschaft hat sich in den vergangenen Jahren extrem entwicklungs- und lernbereit gezeigt, hat viel Ernsthaftigkeit an den Tag gelegt ohne zu verkrampfen – und ist vor allen Dingen mit neuen Aufgaben immer gewachsen. Daran gilt es nun anzuknüpfen. Ein Vorteil ist sicher, dass der Kader im Kern zusammengeblieben ist – und sinnvoll ergänzt wurde durch die 18 und 20 Jahre alten Talente Jaric Baumann und Jonas Reinold. Dadurch wurde, bewusst, der interne Konkurrenzkampf geschürt, damit sich „niemand ausruhen kann“, wie Jochen Masching sagt. Baumann hat zuletzt beim Bezirksligisten TSV Denkendorf und dem A-Jugend-Bundesligisten HSG Ostfildern gespielt, Reinold kommt vom Absteiger aus der Württembergliga, dem TV Reichenbach. Beide Rückraumspieler haben sich rasch vom handballerischen Format vom ersten Moment an als echte Verstärkungen erwiesen und passen menschlich bestens in ein Team, das sich als verschworene Gemeinschaft präsentieren muss, um bestehen zu können. Denn nicht nur die körperliche, kämpferische und spielerische Qualität der Konkurrenz macht die Württembergliga interessant und zu einer Herausforderung zugleich – sondern es sind überdies die vielen anstehenden Derbys. Von den 14 Mannschaften der Staffel Süd stammen eine ganze Reihe aus dem Kreis Esslingen oder aus unmittelbarer Nähe – vom TSV Zizishausen über den SKV Unterensingen bis hin zur HSG Winzingen/Wißgoldigen/Donzdorf oder zum TSV Heiningen. Eine besondere Note wird sicher auch das Kräftemessen mit dem Titelfavoriten TSV Wolfschlugen haben. Mit Kapitän Fabian Sokele, Torhüter Tobias Funk und Henning Richter haben gleich drei SG-Akteure schon das Trikot der Mannschaft von den Fildern getragen.

„Wir wollen uns möglichst schnell in der neuen Liga zurecht finden“, sagt Henning Richter, wobei keiner der Beteiligten blauäugig in das Abenteuer Württembergliga stolpert. Heißt auch: Die Mannschaft wird mit Niederlagen, von denen sie in den vergangenen zwei Jahren nur sehr wenige kassiert hat, umgehen müssen – und darf sich dann nicht irritieren lassen. Die Hoffnung ist dabei zudem, dass die erfolgsverwöhnten HeLi-Fans das Team bei seiner schwierigen Mission vorbehaltlos unterstützt. „Ein Berg – eine Bande“, dieses Motto gilt auch in der neuen Runde! Doch wie auch immer: Die Lust bei den Männern der SG HeLi auf die Württembergliga ist groß, im Umfeld wie bei der Mannschaft selbst. „Wir brennen auf die Saison“, sagen die Spieler um Fabian Sokele. Und wenn am Ende tatsächlich der Klassenerhalt steht – dann wäre sehr viel erreicht.  

 

Achim Wörner

Der Kader

Peter Lenarduzzi, Tobias Funk (Tor); Fabian Sokele, Jonas Reinold, Pascal Geyer, Sven Langjahr, Denis Langjahr, Jaric Baumann, Henning Richter, Max Hettich, Arne Helms, Alex Götz, Nils Kühl, Wolfgang Zeh, Matthias Bayer, Christian Bayer, Tim Buchmüller, Jan Heubach, Tobias Wörner.

Trainingszeiten

Dienstag, 20.00 - 22.00 Uhr

Mittwoch, 19.00 - 21.00 Uhr

Donnerstag, 20.00 - 22.00 Uhr

Trainer

Jochen Masching

Henning Richter

Jerome Staehle

 

Zell Festhalle

Schelztor-Gymnasium Serach

Sporthalle Römerstraße

 

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