M1: Debakel im Bottwartal
17.03.2026
SG Schozach-Bottwartal – SG Hegensberg-Liebersbronn 26:22 (16:7)
Headcoach
Veit Wager brachte es auf den Punkt. „Das war eine katastrophale
Leistung“, sagte er nach der Partie der SG Hegensberg-Liebersbronn in
der Baden-Württemberg-Oberliga
bei der SG Schozach-Bottwartal. Die Niederlage hielt sich beim 26:22 (16:7) am Ende zwar in Grenzen, doch der im Angriff äußerst mutlose und
fehlerbehaftete Auftritt in der ersten Halbzeit war nicht mehr
wettzumachen. Nun ist die Mannschaft in der Pflicht,
es am nächsten Samstag gegen Schlusslicht Bönnigheim deutlich besser zu
machen. „Das ist ein extrem wichtiges Spiel“, betont Veit Wager, „da
stehen wir unter Druck.“
HeLi war taktisch gut vorbereitet und hatte sich viel vorgenommen für
das „Bonusspiel“ im Bottwartal, auch wenn die Trauben dort
bekanntermaßen hoch hängen. Und dann das: zwar stand die Abwehr mit
Keeper Finn Hummel solide, doch in der Offensive fanden die
Raptors schlicht und ergreifend nicht statt. Kein Zug zum Tor, viel
Quer-Spiel, viele technische Unzulänglichkeiten machten es den
Gastgebern leicht, den Vorsprung nach und nach auszubauen. 15:5 führte
Schozach nach 27 Minuten – und für die Handballer vom
Berg zeichnete sich ein regelrechtes „Debakel“ ab. In der zweiten
Halbzeit bewiesen die HeLi-Jungs Charakter und kämpften sich heran. Der
eingewechselte Maxi Blum im Tor hielt stark, die Abwehr stand und vorne
ging HeLi endlich zielstrebiger ans Werk – auch
weil der angeschlagene Kapitän Moritz Hettich voranging. Beim 23:21 in
der 57. Minute waren die Gäste plötzlich wieder in Schlagdistanz, aber
letztendlich war der Rückstand zu groß gewesen. Und ganz klar: eine gute
Halbzeit reicht in der BWOL gegen keinen
Gegner, um Zählbares zu holen.
SG Hegensberg-Liebersbronn: Blum, Hummel; Lampart (2), Schatz, Fischer (1), Heetel (2), Habermeier, Prauß, Wester-Ebbinghaus (4/1), Stammhammer (2), Hahnloser (6/2), Hettich (2), Fausten (2), Herda (1).







