M1: Auswärtshürde beim Tabellennachbarn
26.02.2026
M-OL-2: Sa, 28.02.26, 19:30 Uhr | TV Hardheim - SG Hegensberg-Liebersbronn
Eine weite Anreise hat die erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn am nächsten Samstag vor sich. Es geht zum TV Hardheim am Rande des Neckar-Odenwald-Kreises und in eine Halle, „die für uns völlig unbekannt ist“, wie Veit Wager sagt. Das Ziel der Handballer vom Berg aber ist klar: den ersten Sieg im Jahr 2026 einzufahren. „Unsere zuletzt vier knappen Niederlagen haben gezeigt, wie eng es in der Baden-Württemberg-Oberliga zugeht“, so der HeLi-Headcoach. Die Moral, der Einsatz, die Leistungen aber stimmen nach wie vor, wie zuletzt in Langenau oder auch gegen den Tabellenführer Unterensingen zu sehen war. Die Mannschaft werde in Hardheim alles in die Waagschale werfen, um in die Erfolgsspur zurückzukehren, so Veit Wager. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Walter-Hohmann-Schulsporthalle in Hardheim. Und sicher wird der eine oder andere eingefleischte HeLi-Fan sich von der rund 130 Kilometer langen Fahrtstrecke nicht schrecken lassen.
Die Halle ist unbekannt, das Team des TVH nicht. „Wir müssen uns auf einen körperlich sehr robusten Gegner einstellen“, weiß der Raptors-Trainer. Und eine ganz besondere Spezialität pflegen die Gastgeber bekanntermaßen auch: nämlich im Angriff im Regelfall mit sieben Feldspielern zu agieren. Insofern kommt auf die SG-Defensive „noch mehr Arbeit“ zu als ohnehin üblich. Schnelle Beine, flinke Hände, ein wacher Geist werden benötigt werden, um Hardheim in Schach zu halten – wie auch Mut zum Risiko. „Es wird darum gehen, den Entscheidungsdruck für den Gegner möglichst hoch zu halten und ihn so möglichst zu Fehlern zu zwingen, heißt es bei HeLi. Zumindest beim Hinspiel-Sieg ging diese Rechnung auf. Entscheidend aber wird auch sein, im eigenen Angriff die 6:0-Defensive der Franken in Bewegung zu bringen, entschlossen und mit heißem Herzen, aber kühlem Verstand zu agieren.
18:16 Punkte weißt aktuell die SG auf, Hardheim steht bei 17:17 Punkten. „Es wird ein Duell auf Augenhöhe werden“, sagt Veit Wager, „aber wir wollen das bessere Ende für uns haben.“ Damit Hardheim wirklich eine Reise wert ist.
