M1: Kein Lohn für couragierten Auftritt

09.02.2026

HSG Langenau/Elchingen – SG Hegensberg-Liebersbronn 29:27 (16:14)

Es war ein beherzter Auftritt der ersten Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn in der Baden-Württemberg-Oberliga bei der SG Langenau/Elchingen – nur das Ergebnis stimmte am Ende nicht. Mit 27:29 (14:16) verloren die Handballer vom Berg die Partie, die sie aber trotz krankheitsbedingter Ausfälle bis in die Schlussminuten hinein offen gestalteten. „Es war ein gutes Spiel mit einer ordentlichen Leistung von uns“, sagte HeLi-Headcoach Veit Wager nach der Partie. 

In Langenau musste HeLi auf Schlüsselspieler Noah Herda ebenso verzichten wie auf den Abwehrhünen Tobias Prauß. Zudem gingen Alex Stammhammer und Kapitän Moritz Hettich angeschlagen in die Begegnung. Doch von solchen Malaisen ließ sich das Team nicht beeindrucken. Von der ersten Minute an lieferte HeLi dem heimstarken und sehr erfahrenen Gastgeber ein Duell auf Augenhöhe, verbunden mit einer 14:13-Führung nach 26 Minuten. Zwar gerieten die Gäste bis zur Pause noch mit zwei Toren in Rückstand, blieben aber auch nach dem Wechsel hartnäckig und bissig. Mitte der zweiten Halbzeit, beim Stand von 22:21, war alles offen. Und selbst der folgende Drei-Tore-Lauf der Langenauer warf HeLi nicht aus der Bahn: Beim 25:24 (53. Minute) war der Anschluss wieder hergestellt. Der Defensivverbund der SG stand gut, und auch vorne fand die Mannschaft immer wieder Lösungen. Erfreulich auch, dass die ins kalte Wasser geworfenen A-Jugend-Youngster Tom Hughes und Mika Gertz ihre ersten Torerfolge in der BWOL feiern konnten. In den Schlussminuten fehlten dann etwas Kraft und Fortune, sodass die HSG Langenau/Elchingen sich wieder etwas absetzte, ehe Yannik Heetel und Benny Hahnloser zum Endstand von 27:29 verkürzten. 

Für HeLi war es die dritte Niederlage im neuen Jahr – dies aber kein Beinbruch. „Wir wussten, dass es ein schweres Auswärtsspiel wird. Gegen ein voll besetztes Langenau/Elchingen ist es einfach schwer. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, betonte Wager. 18:14 Punkte hat die SG nun auf dem Konto und steht auf Platz vier einer allerdings immer enger zusammenrückenden Tabelle. Die Siegesserie aus der Hinrunde „lässt manchmal vergessen, dass die Heli-Handballer Aufsteiger sind“, wie die Esslinger Zeitung schreibt. In der jetzt anstehenden kurzen Faschingspause heißt es: frische Kräfte sammeln. Direkt danach, am Samstag, 21. Februar, wartet auf die Raptors dann die nächste schwere Aufgabe, wenn es im Derby zu Hause gegen den Tabellenführer und Meisterschaftsfavoriten SKV Unterensingen geht.

SG Hegensberg-Liebersbronn: Blum, Hummel (beide Tor); Gertz (1), Schatz, Fischer (1), Heetel (8/2), Habermeier (1), Wester-Ebbinghaus (3), Stammhammer (5), Hahnloser (6), Hettich (1), Hughes (1), Fausten, Schieche, Silberhorn.