M1: Schmerzliche Heimniederlage
02.02.2026
SG Hegensberg-Liebersbronn – TSG Söflingen 24:28 (13:11)
Zweites Punktspiel im neuen Jahr, zweite Niederlage – das ist die Bilanz der ersten Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn in der Baden-Württemberg-Oberliga. Beim 24:28 (13:11) am Samstag in der Sporthalle an der Römerstraße gegen den Regionalliga-Absteiger TSG Söflingen wäre mehr drin gewesen. „In wichtigen Phasen haben wir zu viele unglückliche Entscheidungen getroffen“, haderte HeLi-Headcoach Veit Wager, weshalb die Raptors erstmals in dieser Saison zu Hause als Verlierer vom Platz gingen. Abhaken, lautet nun die Devise. Denn am nächsten Samstag wartet bei der HSG Langenau/Elchingen bereits die nächste schwere Aufgabe.
Gegen Söflingen verpatzte HeLi den Start, lag schnell 0:3 zurück, fand dann aber immer besser in die Partie. Vor allem die sehr gut eingestellten Abwehrreihen samt der guten Torhüter, bei HeLi stand Finn Hummel zwischen den Pfosten, waren über weite Strecken prägend, während die Angriffsmotoren hier wie da nicht immer rund liefen. Dennoch: nach 15 Minuten hatte die SG den Ausgleich zum 5:5 geschafft und hinterließ den zwingenderen Eindruck vor rund 150 HeLi-Fans. Mit einer 13:11-Führung gingen die Gastgeber in die Kabine – und legten auch nach dem Seitenwechsel lange Zeit vor. Doch Söflingen, immer wieder angetrieben von Routinier Kevin Kraft, ließ sich nicht abschütteln, war nach 54 Minuten plötzlich vorn – um dann aber wieder HeLi durch zwei schnelle Treffer von Kapitän Moritz Hettich und Tobias Prauß den Vortritt lassen zu müssen.
Allerdings: die SG hatte damit ihr Pulver verschossen. In der finalen Phase kamen unglückliche eigene Entscheidungen, Pech bei Pfostentreffern und Schiedsrichterpfiffe zu Ungunsten von HeLi zusammen – während die TSG clever agierte. So kippte die Begegnung in den letzten vier Minuten. „Das ist eine bittere, auch unnötige Niederlage“, sagte Veit Wager, „aber sie wird uns nicht umwerfen. Wenn wir im Training weiter hart arbeiten und jeder bereit ist, nochmal eine Schippe drauf zu legen, werden wir auch wieder in die Erfolgsspur finden.“
SG Hegensberg-Liebersbronn: Blum, Hummel (beide Tor); Schatz, Fischer, Rosenbauer, Heetel (6/1), Prauß (1), Max Hettich, Wester-Ebbinghaus (2), Stammhammer (4), Hahnloser (4), Moritz Hettich (3), Fausten, Herda (4), Schieche, Silberhorn.
