Henning Richter übernimmt das Traineramt

18.02.2020

SG trennt sich vorzeitig von Sascha Mitranic

Die erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn und Coach Sinisa Mitranic gehen von sofort an getrennte Wege. "Nachdem wir als Verein und der Trainer gemeinsam intensiv die aktuelle Lage erörtert haben, sind wir zu dieser Entscheidung gekommen", sagten die beiden SG-Abteilungsleiter Christian Scharl und Günter Würfel. "Wir danken Sascha sehr für die in den vergangenen Monaten geleistete Arbeit unter schwierigen Rahmenbedingungen mit vielen Verletzten, wollten aber im Blick auf das Ziel Verbandsliga nochmal neue Impulse setzen." Sinisa Mitranic, der ohnehin von der kommenden Runde an den Liga-Konkurrenten HSG Ostfildern betreuen wird, zeigte sich "enttäuscht und auch ein wenig traurig", wie er betonte. "Allerdings verstehe ich die SG. Wir gehen in gutem Auseinander." Nach zehn Niederlagen in Folge ist HeLi in der Württembergliga auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht. Um den Abstieg in die Landesliga zu vermeiden, soll nun der bisherige Co- und Spielertrainer Henning Richter mit Unterstützung von Torwarttrainer Michael Fischer sowie Simon Hablizel die Reihen schließen. "Wir stehen vor einer großen Herausforderung", so Henning Richter. "Aber die Mannschaft ist in Takt und will alles geben, um am Ende hinten raus zu kommen. Eines muss allen klar sein: Es ist nicht fünf Minuten, sondern eine Minute vor zwölf."

Sinisa Mitranic hatte HeLi zu Beginn der Punkterunde übernommen - und der Mannschaft einen schnelleren, dynamischeren Handball verordnet. "Sascha hat frischen Wind reingebracht und menschlich gut zu uns gepasst", so die HeLi-Vorstände. Trotz großer Verletzungssorgen - unter anderem hatten sich in den ersten beiden Punktspielen wichtige Leistungsträger wie Lucas Schieche und Pascal Geyer schwer am Knie verletzt - gelang ein guter Start mit 9:9 Punkten. Doch seither blieben trotz teilweise guter Leistungen die Erfolge in Form von Punkten auf der Haben-Seite aus. Seit kurz vor Weihnachten steht fest, dass Sascha Mitranic mit der neuen Saison zur HSG Ostfildern wechseln wird - am Plan, zuvor noch mit HeLi den Einzug in die Verbandsliga zu schaffen, änderte das nichts. "Ich habe weiterhin alles gegeben", sagte Sascha Mitranic, "aber in jedem Spiel haben Kleinigkeiten gefehlt. Es war wie verhext."

Was also tun? Wie reagieren auf die Ergebniskrise der vergangenen Monate? Die HeLi-Verantwortlichen standen vor einer schwierigen Entscheidung - und suchten immer wieder den Austausch mit dem Trainer. Der Schritt, auf der Bank neue Akzente zu setzen, "fiel uns unheimlich schwer", wie Christian Scharl betonte. "Die Zusammenarbeit mit Sascha war tadellos.“ Und doch: Im Blick auf das Saisonfinale überträgt HeLi dem bisherigen Co-Trainer und erfahrenen B-Lizenz-Inhaber Henning Richter die Verantwortung, der im Verbund mit Michael Fischer und Simon Hablizel sowie Tim Buchmüller und Lucas Schieche auf der Bank aus der Mannschaft "das Maximale herauskitzeln" soll, wie er selbst sagt. Sein Credo: "Wir haben nach wie vor alles selbst in der Hand. Aber ein Selbstläufer ist das nicht. Jeder Einzelne muss in jedem Training, in jedem Spiel noch mehr geben und mit breiter Brust auftreten, wir müssen positiv sein und als eingeschworenes Team auftreten - nur dann haben wir eine Chance."

Am kommenden Wochenende hat HeLi spielfrei - dann beginnt die richtungsweisende Phase der letzten acht Saisonspiele, allesamt Endspiele. Sascha Mitranic wird es mit Interesse verfolgen. "Ich wünsche dem Verein und der Mannschaft von Herzen alles Gute", sagt er.

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