Erster Höhepunkt gleich Anfang Januar

02.01.2019

SG HeLi richtet den EZ-Pokal aus

Das Jahr 2019 ist nur wenige Tage alt – und doch wartet auf die SG Hegensberg-Liebersbronn bereits die erste große Herausforderung. Diese liegt primär gar nicht so sehr im sportlichen, sondern vielmehr im organisatorischen Bereich. Denn die Spielgemeinschaft aus TV Hegensberg und TV Liebersbronn richtet mit dem 25. EZ-Pokal eine dreitägige Großveranstaltung aus, bei der sich die Neckarsporthalle in der Dammstraße 3 immer Anfang Januar zu einem Mekka der Handballszene im Bezirk Esslingen/Teck und darüber hinaus entwickelt. Für HeLi ist die Durchführung des EZ-Pokals als Auftakt des Jubiläumsjahres beider Stammvereine, die 125 Jahre alt werden, ein regelrechter Kraftakt. Rund 250 Helferinnen und Helfer aus allen Abteilungen sollen von Freitag, 4. Januar, bis Sonntag, 6. Januar, für einen reibungslosen Ablauf sorgen. „Wir sind gut gerüstet“, sagt Friederike Schmitz, die das insgesamt zehnköpfige Organisationsteam leitet. „Und wir freuen uns, wenn möglichst viele Gäste den Weg in die Neckarsporthalle finden.“  

Der traditionsreiche und professionell aufgezogene EZ-Pokal, an dem 16 hochkarätige Mannschaften aus der Region teilnehmen, lockt Jahr für Jahr mehrere tausend Zuschauer. Und auch diesmal sind jede Menge „reizvoller Duelle“ zu erwarten, wie der Sportchef der Esslinger Zeitung, Sigor Paesler, nach der Auslosung der insgesamt vier Gruppen betont hat. Das gilt bereits für das Eröffnungsspiel des Jubiläumsturniers, das am Freitag um 12 Uhr in der Gruppe 1 der TV Plochingen aus der Baden-Württemberg Oberliga und die SG vom Berg aus der Württembergliga bestreiten werden. „Die Gruppe 1 ist definitiv keine leichte Gruppe für die SG“, meint Rike Schmitz, die zusammen mit SG-Keeperin Anja Vetter „Losfee“ gespielt hat. Denn als weitere Gegner warten der Württembergliga-Konkurrent SKV Unterensingen und der starke Landesligist TSV Köngen auf die Schützlinge von Trainer Jochen Masching und Co- und Spielertrainer Henning Richter. Und nur die ersten beiden Teams erreichen das Viertelfinale.

Aber auch die anderen Gruppen haben es in sich. In der Gruppe 2 etwa muss sich der BW-Oberligist und Vorjahresfinalist TSV Zizishausen mit den Württembergligisten TSV Deizisau und HSG Ostfildern sowie dem Landesligisten TV Reichenbach messen. Und in Gruppe drei warten auf den favorisierten Drittligisten TSV Neuhausen gleich drei interessante Kontrahenten: der Württembergligist TSV Wolfschlugen, der Landesligist Team Esslingen und der A-Jugend-Bundesligist JANO Filder. „Die Teilnahme des Nachwuchs-Aushängeschildes der Region ist ein Novum beim EZ-Pokal – eines, auf das sich alle Beteiligten freuen“, formuliert Experte Sigor Paesler. „Die Jugendakademie trifft dabei in den Neuhausenern auf einen ihrer beiden Stammvereine. Spannend wird in jedem Fall zu beobachten sein, wie sich die A-Jugendlichen präsentieren.“ In der Gruppe 4 schließlich sind die Mannschaften der Bezirksliga abwärts gebündelt: die HSG Ebersbach/Bünzwangen, der TSV Grabenstetten und der TSV Denkendorf, die alle in der Bezirksliga in der oberen Tabellenhälfte stehen, dazu die SG Esslingen aus der Kreisliga A. Ein Anreiz für die unterklassigen Teams sind neben einem möglichen Weiterkommen die 200 Euro, die traditionell vom Handballbezirk für die beste Mannschaft auf Bezirksebene ausgelobt sind. Der Sieger des Finales, das am 6. Januar um 15.30 Uhr angepfiffen wird, darf sich über 750 Euro Siegprämie für die Mannschaftskasse freuen, der Zweite erhält 500, der Dritte 300 und der Vierte 200 Euro.

Die Spiele beginnen am Freitag und Samstag jeweils um 12 Uhr (Dauer jeweils bis ca. 20 Uhr); am Sonntag geht es bereits um 10 Uhr mit dem Viertelfinale los. Der detaillierte Spielplan findet sich im Internet unter diesem Link.

Die Organisatoren der SG Hegensberg-Liebersbronn bereiten sich derweil seit vielen Wochen schon akribisch auf die Mammutveranstaltung vor. Dem Kernteam gehören neben Rike Schmitz und Anja Vetter auch Anna Lederle, Laura Pötsch, Klaus Lederle, Matthias Besemer, Martin Maier, Christian Scharl, Frank Kächele und Jens Hornung an. An Getränken und kulinarischen Genüssen soll für Zuschauer, Spieler, Betreuer und Schiedsrichter kein Mangel herrschen. Die Helfer an den Turniertagen selbst rekrutieren sich aus Spielerinnen und Spielern von der D-Jugend bis hinauf ins hohe Alter, die sich allesamt ehrenamtlich zur Verfügung stellen. Hinzu kommen unzählige Kuchenspenden. „Wir sind froh über die breite Unterstützung aus der SG und den beiden Hauptvereinen“, sagt Rike Schmitz, „anders wäre die ganze Sache nicht zu stemmen“.   

Die SG Hegensberg-Liebersbronn ist eine Handball-Spielgemeinschaft des TV Hegensberg e.V. und des TV Liebersbronn e.V.
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