mA: Zweites Spiel, zweite Niederlage

12.10.2017

SG Hegensberg-Liebersbronn – SV Vaihingen 28:31 (14:14)

Nach zwei Spieltagen steht fest: Die männliche A-Jugend der SG Hegensberg-Liebersbronn ist in der Bezirksliga nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Nach der Niederlage zum Auftakt gegen den TV Plochingen gingen die Nachwuchs-Handballer vom Berg auch gegen den SV Vaihingen beim 28:31 (14:14) leer aus. „Das ist bitter“, konstatierten nach dem Schlusspfiff die beiden enttäuschten Trainer Lukas Lederle und Jan-Lukas Autenrieth. „Es wäre eigentlich mehr drin gewesen, da wir das Spiel dominieren müssten.“  

Nach einer glänzenden Qualifikationsrunde hatte sich die HeLi-A-Jugend viel vorgenommen für die Punkterunde – dies auch wenn die fast ausschließlich aus dem 2000er-Jahrgang bestehende Mannschaft zu den jüngsten Teams der Liga zählt. Und zunächst hatte es gegen die Gäste aus Stuttgart gut ausgesehen. Vor allem im Angriff ließen die Jungs von der SG immer wieder ihr Klasse aufblitzen und setzten sich durch schöne Aktionen nach einer ausgeglichenen Anfangsphase allmählich ab. Binnen fünf Minuten wurde so aus einer knappen 6:5-Führung ein 10:6 (14. Minute). Und auch beim 13:9 (22. Minute) war HeLi noch in der Erfolgsspur. Doch schon in dieser Phase offenbarten die Gastgeber immer wieder Lücken in der Abwehr und ermöglichten dem SVV einfache Tore – obwohl SG-Keeper Giuseppe L. ein guter Rückhalt war. So robbten sich die Gäste noch vor dem Wechsel wieder heran, weshalb es mit einem ausgeglichenen Torekonto in die Halbzeit ging.     

Auch in Hälfte zwei war es lange Zeit dann eine Begegnung auf Augenhöhe. HeLi erwischte den besseren Start, führte nach 35 Minuten mit 16:15. Dann hatte Vaihingen leichte Vorteile und legte meist ein, zwei Tore vor. Die A-Jugend-Raptors schafften es hinten einfach nicht, die Reihen geschlossen zu halten. „Unsere 3:2:1-Abwehr hatte in dieser Phase immer wieder Probleme. Obwohl diese eigentlich, gerade in den Qualifikationsrunden unser Prunkstück war“, bedauert Jan-Lukas Autenrieth. Auch vorne fehlte bisweilen der Druck, mehr aber noch mussten die HeLi-Akteure wegen vergebener Chancen hadern: allein drei Siebenmeterstrafwürde blieben ungenutzt. Immerhin: Nach 56 Minuten erzielte die SG noch einmal den Anschlusstreffer zum 27:28, ehe dann allerdings Vaihingen innerhalb einer knappen Minute drei Tore in Folge gelangen. Dies sollte die Entscheidung sein. Timo B. gelang mit einem seiner sieben Tore lediglich noch etwas Ergebniskosmetik, sodass für Hegensberg-Liebersbronn am Ende eine 28:31-Niederlage stand und die Erkenntnis, in nächster Zeit im Training noch einmal richtig Gas geben zu müssen. Nach einer Spielpause am kommenden Wochenende wartet der VfL Kirchheim am Samstag, 21. Oktober, als nächster Gegner. „Da wollen und müssen wir uns dann anders präsentieren. Vor allem die Abwehr muss wieder stehen.“, sagt Lukas Lederle.    

Es spielten: Giuseppe L. (Tor); Adrian S. (5), Nico G. (1), Conradin B., Jannis W. (1/1), Timo B. (7), Jonas K. (1), Max B. (5/3), Tim L. (5), Lino R., Felix M. (3).

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