M2: Schatz dominiert Neuhausen!

20.10.2020

SG Hegensberg-Liebersbronn 2 – TSV Neuhausen 2 31:25 (15:12)

Die zweite Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn ist in der Bezirksklasse angekommen und zwar auf imposante Art und Weise. Gegen Mitaufsteiger Neuhausen stach vor allem die Abwehr der Reserve-Raptors um Abwehrchef Lennard Schatz heraus. Letztlich erkämpften sich die Berghandballer einen 31:25 (15:12) Start-Ziel-Sieg und revanchierten sich somit für die beiden bitteren Niederlagen in der letzten Saison.

Nach der schätzungsweise längsten Vorbereitung seit Lennard denken kann, ging es am Samstag endlich los: Das erste Spiel in der Bezirksklasse seit fünf Jahren stand für die 1b auf dem Programm. Heimlich, still und leise gelang im Juli der Aufstieg am grünen Tisch. Doch dass dies kein Zufallsprodukt war, wollen die Mannen von HeLi 2 nun beweisen.

Die Partie begann nervös. Beide Mannschaften schienen sich abzutasten. Doch Hegensberg-Liebersbronn legte dies schneller ab. Beim 2:2 in der 3. Minute zeigte die Anzeigetafel das letzte Mal ein Unentschieden. Bereits vier Minuten später hieß es 5:2. Die Abwehr stand stabil und ließ kaum freie Würfe zu. Nach dem Abgang von Markus Waller scheint es, als hätte Lennard unmittelbar beschlossen, diese Lücke im Alleingang zu schließen. Er arbeitete für zwei Abwehrspieler und steckte die ganze Mannschaft mit seinem feurigen Elan an. Nach 14 Minuten merkte das Team, dass es eventuell auch ganz clever wäre, den guten Mann auch im Angriff in Szene zu setzen; mit Erfolg. Pumba mutierte zum Go-to-Guy, angelte sich einen Ball nach dem anderen und verwertete alles tadellos. Durch drei Tore in Folge durch den Spielmacher hieß es plötzlich 11:5 und Neuhausen sah sich gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Mit Erfolg, denn plötzlich schien jeder Ball der Filderhandballer den Weg ins Tor zu finden. Zwar mühte sich Lenni weiterhin ab, dennoch gelang es den Gästen bis zur Halbzeit zu verkürzen. Beim 15:12 wurden die Seiten nicht gewechselt.

Nach der Pause hatte der Berghandballer-Kapitän, der von allen Mitspielern übrigens sehr geschätzt wird, offensichtlich die Faxen dicke. Mit zwei zuckersüßen Toren brachte er sein Team wieder in die Spur. Er schaffte es auch immer wieder die Gegner zu zwingen ihn rüde zu stoppen, die dies aber scheinbar auch gerne annahmen. So schnupperten die Neuhäuser beim 23:20 noch einmal Morgenluft, schwächten sich aber ein ums andere Mal selbst und verbauten sich somit selbst die Chance am Ende des Tages etwas Schätzbares mitzunehmen. Bis zur 50. Minute trafen einige Mannschaftskameraden vom Obertaler Kreisläufer und die HeLianer konnten sich auf 27:20 absetzen. Doch wollten sie sich noch nicht zu früh in Sicherheit wägen. Beim 30:23 (55. Minute) machte Schatz höchstpersönlich den Deckel drauf. Auch in der folgenden Auszeit der Gäste ging es nur noch darum, abzuschätzen, wie hoch die Niederlage ausfallen würde. Bis zum Schlusspfiff gelang ein Tor Ergebniskosmetik. Beim 31:25 quittierte das Schiedsgericht die Arbeit.

„Das war eine starke Abwehrleistung! Ich bin froh, dass ich der Mannschaft mit meiner guten Torausbeute helfen konnte, diesen wichtigen Erfolg gleich zu Saisonbeginn zu ermöglichen“, sagt der bescheidene Publikumsliebling. „Wir müssen weiter hart trainieren, um noch möglichst viele Punkte gegen den Abstieg zu sammeln. In der jetzigen Pandemie kann die Saison jederzeit abgebrochen werden. Da ist es wichtig in jedem Spiel 100% Präsenz zu zeigen, um nicht unnötig in Bredouille zu geraten“, fügt der globale Experte weiter hinzu.

Die Mannschaft bedankt sich bei den Ordnern und Wischern, die dieses Geisterspiel quasi zu einem Heimspiel gemacht haben. Die Berghandballer-Familie schätzt das Engagement in dieser Zeit umso mehr und ist auf jede Unterstützung angewiesen.

Spieler des Spiels war übrigens Lukas Hach mit sieben Toren.

Es spielten: Adrian Beurer, Julius Beutel; Jonas Bechtel (3), Niklas Patorra, Tim Lindenau (2), Timo Beitler (4), Jan Heubach, Timo Binder (2), Lars Brendel (4), Jonas Kämpf, Jan Lukas Autenrieth, Lennard Schatz (8), Lukas Hach (7/3), Lukas Lederle (1).

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