M1: Gerhausen als „tückischer“ Gegner

08.11.2019

M-WL-S: Sa, 09.11.19, 20.00 Uhr | TV Gerhausen - SG Hegensberg-Liebersbronn

Fast zwei Wochen lang konnte die erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn etwas Kraft tanken – Kraft, die auswärts gegen den TV Gerhausen dringend benötigt werden wird. Zwar rangiert die Mannschaft aus einem Stadtteil von Blaubeuren mit 4:14 Punkten im Tabellenkeller, hat aber vor allem zu Hause auch gegen Spitzenmannschaften nur knapp verloren und zuletzt gegen die HSG Fridingen/Mühlheim souverän zwei Punkte auf der Haben-Seite verbucht. Insofern erwartet SG-Trainer Sascha Mitranic in der Fremde eine „sehr schwere, unangenehme Aufgabe, die uns alles abverlangen wird“. Anpfiff ist am Samstag um 20 Uhr in der Dieter-Baumann-Sporthalle in Blaubeuren, Dodelweg 18.

Der TVG  um Trainer Jonathan Glanz findet viele gute Worte über die SG HeLi, die nach holprigem Start so richtig in Fahrt gekommen sei und als „absolute Überraschungsmannschaft“ der Saison bezeichnet werden könne. Gerhausen sieht sich denn auch „gewarnt“ vor den Raptors, wie es in der Vorschau auf der vereinseigenen Homepage heißt. Nur wenn man im Angriff druckvoll agiere und in der Abwehr den torgefährlichen Rückraum der Gäste in den Griff bekommt, könne man als Sieger vom Platz gehen. Solche Vorschusslorbeeren „sind ja nett“, wie Sascha Mitranic befindet, „aber wir werden uns dadurch nicht einlullen lassen“. Aus der vergangenen Punkterunde wissen die Handballer vom Berg, wie schwer Gerhausen zu spielen ist mit einem gewachsenen Kader und brandgefährlichen Rückraumakteuren um Hauke Brinz  und Daniel Bux. „Da müssen wir schon maximale Präsenz zeigen, hellwach und robust sein, wenn wir etwas erreichen wollen“, sagt der HeLi-Coach. Die personellen Voraussetzungen sind dabei einmal mehr – und wie schon seit Wochen – alles andere als ideal: Während Gerhausen nach eigenem Bekunden aus dem Vollen schöpfen kann, hat HeLi ein großes Lazarett: zu den Langzeitverletzten gesellen sich Moritz Hettich, der im Training umgeknickt ist, und auch Keeper Adrian Beurer; Arne Helms ist krank, Florian Mäntele konnte ebenfalls die ganze Woche über nicht trainieren. Und der Einsatz von Kapitän Fabian Sokele ist mehr als fraglich. Viel schlimmer kann es fast nicht mehr kommen. Sascha Mitranics Devise trotz alledem: „Nicht unterkriegen lassen!“

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