M1: Knappe Niederlage beim Favoriten

10.09.2019

SKV Unterensingen – SG Hegensberg-Liebersbronn 27:25 (14:8)

Unter dem Strich war es ein Saisonauftakt, auf dem die erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn aufbauen kann. Zwar gab es beim klar favorisierten SKV Unterensingen in der Württembergliga, Staffel Süd eine 25:27 (8:14)-Niederlage. Vor allem mit dem couragierten Auftritt in der zweiten Halbzeit konnten die Handballer vom Berg allerdings zufrieden sein. „Die Jungs haben gekämpft und sich nie aufgegeben“, bilanzierte Trainer Sascha Mitranic: „Am Ende wäre sogar noch mehr drin gewesen.“  

Nach einer Vorbereitung mit Höhen und Tiefen war es für die Raptors die erste echte Standortbestimmung unter Wettkampfbedingungen. Und siehe da: Das Team um Kapitän Fabian Sokele zog sich nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr achtbar aus der Affäre gegen ein Team aus der Spitzengruppe der Liga. Verlief die erste Viertelstunde bis zum Stand von 5:3 recht ausgeglichen, zogen die Gastgeber bis zum Wechsel auf sechs Tore davon. Dies auch deshalb weil HeLi zwar eine gute Spielanlage zeigte, sich aber einige technische Fehler leistete und die Konsequenz im Abschluss vermissen ließ, sodass Unterensingen zu einfachen Toren kam. „Das sind manchmal Kleinigkeiten, aber genau daran müssen wir weiter arbeiten“, so die Analyse des Trainers.  

In der zweiten Halbzeit präsentierte sich dann eine andere SG, die noch bissiger, noch zielstrebiger agierte - und prompt belohnt wurde. Der Rückstand verkürzte sich nach und nach. Und spätestens beim 19:17 (42. Minute) war HeLi wieder auf Schlagdistanz. „Das war richtig klasse“, so Sascha Mitranic, der in der „aggressiven“ Abwehr eine geschlossene Mannschaftsleistung sah und vorne mit Kapitän Fabi Sokele sowie Pascal Geyer zwei besonders treffsichere Akteure. Stark präsentierten sich in dem Derby auch die beiden Neuzugänge und Ex-Unterensinger Simon Hablizel und Flo Mäntele. „Vor allem Simon muss ich loben“, sagt der Trainer, „er geht voran.“  

Die Leistung vor allem in den zweiten 30 Minuten kann dem Team Mut machen, auch wenn es am Ende nicht gelang, die Begegnung komplett zu drehen. Der möglicherweise größte Wermutstropfen an diesem Tag aber: schon nach zehn Minuten hatte sich Rückraumspieler Lucas Schieche am Knie verletzt und konnte nicht mehr eingesetzt werden. An einen längerfristigen Ausfall mag Sascha Mitranic gar nicht denken: „Er hat eine super Vorbereitungsphase hinter sich. Er würde uns extrem fehlen.“ Immerhin: noch besteht Hoffnung, die genaue ärztliche Diagnose wird es erst in den nächsten Tagen geben.     

SG Hegensberg-Liebersbronn: Funk (1/1), Beurer (Tor); Schatz (1), Geyer (5), Richter (1), Christian Bayer (2), Zeh (1), Helms (1), Max Hettich, Sokele (7), Schieche, Mäntele (3/1), Hablizel (3).  

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