M1: Schwerer Gang zu den „Spitzmäusen“

10.01.2019

M-WL-S: So, 13.01.19, 17.00 Uhr | SKV Unterensingen - SG Hegensberg-Liebersbronn

Der EZ-Pokal war für die erste Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn eine gute Vorbereitung auf die Rückrunde in der Württembergliga, Staffel Süd. Dort geht es bereits am Sonntag wieder um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Ob ausgerechnet beim wiedererstarkten SKV Unterensingen etwas zu holen sein wird, das ist die Frage. Für Jochen Masching jedenfalls trägt die Bürde des Favoriten eindeutig der SKV, zumal in eigener Halle. Und doch rechnet sich der SG-Coach mit seinem Team eine kleine Außenseiterchance aus. „Der EZ-Pokal hat gezeigt, dass wir uns vor Unterensingen nicht verstecken müssen“, sagt er. Anpfiff in der Bettwiesenhalle zu Unterensingen, Schulstraße 43, ist um 17 Uhr. Die Jungs um Kapitän Fabian Sokele hoffen dabei auf zahlreiche Fan-Unterstützung.  

Auch beim von der SG HeLi glänzend organisierten EZ-Pokal präsentierte sich der SKV Unterensingen in den Gruppenspielen stark. Den eine Klasse höher auflaufenden TV Plochingen beispielsweise brachten die selbst ernannten „Spitzmäuse“ an den Rand einer Niederlage, und sie fuhren gegen den Landesligisten TSV Köngen einen lockeren Sieg ein. Damit knüpfte das über einen sehr breiten und ausgeglichenen Kader verfügende Team nahtlos an die jüngst famosen Leistungen in der Liga an: Nach einem veritablen Fehlstart mit gleich vier Niederlagen am Stück im September und Oktober, ließ der Aufstiegsmitfavorit bis Weihnachten eine Serie von 18:2 Punkten ohne weitere Niederlage folgen, darunter spektakuläre Siege gegen „Hochkaräter“ wie den TSB Schwäbisch Gmünd oder den TSV Wolfschlugen.  

Insofern können sich die Raptors rein von der Papierform her nicht viel ausrechnen am Sonntag – und doch geht die SG-Truppe von Jochen Masching und Co- und Spielertrainer Henning Richter mit Selbstvertrauen in diese Partie. Nicht nur, dass HeLi das Hinspiel gewann; auch beim EZ-Pokal behielten die Handballer vom Berg im entscheidenden Gruppenspiel ums Weiterkommen überraschend die Oberhand. Eben diese Scharten wird der SKV nun auswetzen wollen. Das weiß Jochen Masching nur zu gut, und er weiß auch, dass es „eine sehr große Herausforderung“ sein wird, einem solchen Gegner über 60 Minuten hinweg Paroli zu bieten. Das wird ohne Zweifel nur gelingen, wenn alle Mann sich einschwören auf einen intensiven Kampf, auf ein hartes Kräftemessen mit einem körperlich robusten Kontrahenten. Aber klar ist auch, dass Unterensingen gerade gegen HeLi unter dem Druck des Siegenmüssens steht, während HeLi selbst nichts zu verlieren hat. Ziel im Laufe der Trainingswoche war und ist es jedenfalls, die Abläufe zu justieren und die zuletzt verletzten Spieler wieder ihren Rhythmus finden zu lassen – „damit wir auch in der Breite die Gewissheit haben, die Belastung gut verteilen zu können“, wie Jochen Masching sagt. In der Begegnung selbst wird es dann nicht zuletzt darum gehen, mutig, klug und fokussiert aufzutreten und sich weniger am Gegner auszurichten als das eigene Spiel möglichst konsequent durchzuziehen. „Wenn uns das gelingt“, sagen die SG-Trainer, „dann kann es am Ende vielleicht reichen, den SKV in dieser Saison ein drittes Mal zu ärgern.“      

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