M1: Nächste schwere Prüfung nach Lauterstein-Niederlage

11.10.2018

M-WL-S: Sa, 13.10.18, 20.15 Uhr | SG Hegensberg-Liebersbronn - TSV Wolfschlugen

Bei der ersten Männermannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn jagt in diesen Wochen ein schweres Duell das andere. Am Samstag stellt sich mit dem TSV Wolfschlugen jene Mannschaft in der Sporthalle an der Römerstraße vor, die als einzige in der Württembergliga, Staffel Süd noch ohne Punktverlust ist. „Da stellt sich die Frage nach dem Favoriten erst gar nicht“, sagt SG-Trainer Jochen Masching nach zuletzt drei Niederlagen in Folge seines Teams. Anpfiff für das Derby ist um 20.15 Uhr.  

Keine Frage: Die Hexenbanner um ihren neuen Trainer Veit Wager haben in der noch jungen Saison bisher mit die deutlichsten Ausrufezeichen in Richtung Meisterschaft und Aufstieg gesetzt. Trotz mancher Verletzungssorgen steht das Filder-Team mit der makellosen Bilanz von 10:0 Punkten da, nur wegen einem Spiel weniger hinter dem TSV Heiningen auf Platz 2. Zuletzt hatte der Aufsteiger HSG Osfildern gegen den TSV „eigentlich nicht den Hauch einer Chance“, wie die Wolfschlugener nach dem Schlusspfiff selbstbewusst betonten und sich selbst eine „bärenstarke Leistung“ attestierten. Sicher anzunehmen, dass sie die Erfolgsserie beim Gastspiel am Esslinger Jägerhaus fortsetzen wollen.  

Die Raptors freilich mögen sich nicht allzu sehr mit dem Gegner befassen, wie Jochen Masching betont: „Wir müssen den Fokus auf uns selbst richten, müssen schauen, dass wir 60 Minuten konstant spielen, müssen schleunigst stabiler in der Abwehr werden und im Angriff wieder mehr Torgefahr ausstrahlen“. Diese Tugenden hatte HeLi in den vergangenen Partien etwas vermissen lassen, nachdem es gegen die Topteams vom SKV Unterensingen und dem TSB Schwäbisch Gmünd so gut gelaufen war. „Ganz wichtig ist, dass wir unsere eigenen Hausaufgaben machen, dass wir an uns glauben“, so das Credo des SG-Coaches: „Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute hellwach und fokussiert sein.“  

Wie in allen bisherigen Begegnungen hatte HeLi auch beim Oberliga-Absteiger in Lauterstein am vergangenen Wochenende sehr ordentliche Phasen. Beim 9:7 Mitte der ersten Hälfte war alles offen, die Jungs um Kapitän Fabian Sokele hielten gut mit. Doch dann nutzten die routinierten und individuell wie als Mannschaft gut aufgestellten Lautersteiner leichte Fehler der Gäste gnadenlos aus – und zogen mit einem 8:4-Lauf schon bis zur Halbzeit auf 17:11 davon. Nach dem Wechsel blieben die Berghandballer zwar dran, der Abstand wurde nicht größer, doch in Gefahr brachten sie die Gastgeber aus dem Filstal nicht mehr.  

„Wir dürfen den Glauben an das was wir können nicht verlieren“, fordert Jochen Masching – was zugleich auch das Motto für das Aufeinandertreffen mit Wolfschlugen sein kann. Pascal Geyer rückt nach überstandener Verletzung wieder in den Kader, Tim Buchmüller ist privat verhindert. Unabhängig davon sind die Begegnungen beider Teams immer von besonderer Natur, haben mit Fabi Sokele, Keeper Tobi Funk und Co- und Spielertrainer Henning Richter doch gleich drei SG-Akteure längere Zeit das TSV-Trikot getragen. „An Ansporn“, sagt Jochen Masching, „wird es also nicht fehlen.“  

SG Hegensberg-Liebersbronn (gegen SG Lauterstein): Funk, Beurer (Tor); Schatz, Richter (1), Matthias Bayer (3), Buchmüller (1), Zeh (2), Helms (9/6), Hettich, Heubach (2), Fischer (2), Sokele (6/1)

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