F1: Deutlicher Erfolg für die SG-Mädels

21.10.2019

SG Hegensberg-Liebersbronn - HSG Winterbach/Weiler 24:17 (9:8)

Nach der unnötigen Niederlage in Uhingen hat die erste Frauenmannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn die geforderte Reaktion gezeigt und zuhause mit 24:17 (9:8) gegen die HSG Winterbach/Weiler gewonnen. Eine bestens aufgelegte Sina Boss im SG-Tor und eine gute Abwehrleistung waren die Garanten für den so wichtigen Heimerfolg. Mit einem Konto von 4:6 Punkten hat das Team von Frank Haas nun vier Wochen Zeit zum Verschnaufen, ehe es Mitte November gegen die FSG Donzdorf/Geislingen weitergeht.

Es war den Mädels vom Berg anzusehen, dass sie einiges gutmachen wollten. Mit 3:0 kamen sie gut aus den Startlöchern und profitierten dabei von der Abschlussschwäche der HSG, die schon in der Anfangsphase einige Hochkaräter vergab. Über 5:2 und 7:4 behielten die Berghandballerinnen die Oberhand, bis die Gäste besser ins Spiel fanden und auf 7:6 verkürzten. Im Angriff machten sich die SG-Mädels das Leben nun selbst schwer, weil sie zu drucklos agierten und es an Bewegung ohne Ball fehlen ließen. In den letzten zehn Minuten vor der Halbzeitpause gelang nur noch ein Tor, und es war Sina Boss zu verdanken, die mit zahlreichen Paraden ihre Mannschaft im Spiel hielt. Mit einer knappen 9:8-Führung ging es zur Kabinenansprache.

Zurück auf dem Feld konnte Winterbach erst- und letztmalig ausgleichen. Zwar blieben die Gäste beim 11:9 und 12:10 noch dran, weil HeLi sich im Angriff nun einige technische Fehler leistete. Nach dem 15:12 erhöhte Vivien Klein auf 17:13. Bei den Winterbacherinnen schwanden zunehmend die Kräfte. Nach dem 17:15 eine Viertelstunde vor Schluss rührte die Abwehr Beton an und auch vorne lief es wieder flüssiger. Vier Tore in Folge zum 21:15 waren vorentscheidend, während die HSG nur noch zweimal vom Siebenmeterpunkt erfolgreich war. Schlussendlich gewann die SG deutlich mit 24:17.

Eine Abwehr, die wieder auf einem guten Weg ist und eine starke Sina Boss zogen der HSG den Zahn. Vorne überzeugten vor allem treffsichere Außen mit Stephanie Nüßle und Thessa Raab, die beide je fünf Treffer beisteuerten. "Aber im Angriff haben wir immer noch Luft nach oben, wir müssen druckvoller stoßen und geduldiger auf unsere Chance warten", weiß Kapitänin Lisa Bauer um das Potenzial der jungen Mannschaft. Jetzt haben die HeLi-Mädels ja vier Wochen Zeit, am Feinschliff zu arbeiten.

SG Hegensberg-Liebersbronn: Boss, Hackenberg (Tor); Maier (1), Schall (6/5), Vögl, Nüßle (5), Klein (3), Lederle (1), Bauer (2), Cecavac, Raab (5), D'Assero (1), Gose

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