F1: SG düpiert zum Abschluss Biberach

15.04.2019

TG Biberach - SG Hegensberg-Liebersbronn 28:33 (15:17)

Das springt also heraus, wenn die erste Frauenmannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn befreit aufspielen kann, keinen Druck mehr hat und ihre Stärken zeigt: ein unerwarteter, aber hochverdienter 33:28 (17:15)-Erfolg bei der TG Biberach. Zum Abschluss der Württembergligasaison 2018/19 konnten die Mädels vom Berg endlich einmal über die gesamte Spielzeit ihr Potenzial abrufen und die beste Abwehr der Liga regelrecht vorführen. Egal, was die sich vehement wehrenden Biberacherinnen versuchten, die SG hatte auf alles eine Antwort parat und ließ sich nicht aus dem Konzept bringen.

Die Motivation, zum Abschied noch einmal alles zu geben, trugen die Berghandballerinnen direkt aufs Spielfeld der PG-Halle. Freudig und mit viel Tempo ging es hin und her, dem 2:2 folgte das 5:5, ehe die TGB kurzzeitig auf 7:5 erhöhen konnte. Eine Auszeit von Markus Weisl brachte die SG-Mädels endgültig in ihre Spur, die postwendend zum 7:7 ausgleichen konnten. Lisa Bauer, Larissa Schall und Nina Zieger waren es in dieser ersten Halbzeit, die ihr Visier hervorragend eingestellt hatten und gleich mehrfach für ihre Farben trafen. HeLi erhöhte auf 10:8 und ließ sich weder vom Biberacher Publikum noch von Schiedsrichtierentscheidungen beeindrucken, sondern ließ den Ball im Angriff flüssig laufen, produzierte äußerst wenig Fehler und netzte beherzt und konsequent ein. Beim 11:14 durch Selina Rauth waren erstmals drei Tore Vorspruch erzielt. In die Pause ging es mit einer 17:15-Führung.

An die tolle Leistung knüpften die Berghandballerinnen auch nach dem Seitenwechsel nahtlos an. Die SG-Abwehr stand wie ein Bollwerk, und abgesehen von Biberachs Yvonne Schneider konnte niemand so richtig Akzente setzen. Durch sicher vorgetragene Bälle und variables Spiel im Angriff erhöhte HeLi über 20:17 auf erstmal vier Tore (25:21) in der 43. Minute. Die Gastgeber versuchten mit verschiedenen Deckungsvarianten, die Mädels vom Berg in den Griff zu bekommen, doch diese hatten für jede Aufgabe die passende Antwort: Das starke Stellungsspiel von Lea Matziol am Kreis, platzierte Rückraumwürfe oder die treffsichere Zieger von Rechtsauße - alle trugen ihren Teil dazu bei, dass Biberach überfordet wirkte. Die SG zog in der 52. Minute auf 22:28 davon. Zwar konnte die TG, die eine Niederlage sichtlich vermeiden wollte, nochmals auf 28:30 verkürzen, doch eine gut aufgelegte Tessa Faltin vernagelte in den letzten Minuten ihr Gehäuse, sodass HeLi schlussendlich völlig verdient mit 33:28 gewann.

Auch wenn dieser Erfolg am Abstieg aus der Württemberliga nichts mehr änderte - es war schön zu sehen, dass die Mannschaft zum Abschluss noch einmal alles gegeben und ihre Spielfreude auf dem Feld gezeigt hat. Den Abgängen Lea Matziol (TSV Urach) und Selina Rauth (HSG Strohgäu) sowie Laura Pötsch und Annkatrin Lederle (Karriereende) wünschen wir alles Gute für ihre Zukuft. Es geht nun in die wohlverdiente Pause, ehe es mit Trainer Frank Haas und einem Neuanfang nächste Saison in der Landesliga weitergeht.

SG Hegenserg-Liebersbronn: Faltin (Tor); Maier, Schall (7), Vögl, Zieger (7), Pötsch (1), Weiss, Rauth (6/2), Bauer (7), Nüßle (1), Lederle, Matziol (4), D'Assero

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