F1: Abstieg so gut wie besiegelt

01.04.2019

SG Hofen/Hüttlingen - SG Hegensberg-Liebersbronn 30:26 (16:13)

Es bedarf schon einem kleinen Handballwunder, um den Abstieg aus der Württembergliga, Süd noch abzuwenden. Neben zwei Siegen aus den verbleibenden zwei Spielen bräuchte die erste Frauenmannschaft der SG Hegensberg-Liebersbronn auch noch Schützenhilfe, um einen der beiden Konkurrenten einzuholen - ein schier unmögliches Unterfangen. Zumal es sich bei den kommenden Gegnern der SG um niemand geringeren als die Topteams HSG Fridingen/Mühlheim und TG Biberach handelt. Beiden haben, wenn auch nur theoretische, noch Chancen auf den Aufstieg.

Dabei haben die Mädels vom Berg bei ihrem Gastspiel in Hofen/Hüttlingen kämpferisch eine starke Leistung gezeigt. Dennoch sprangen einmal mehr keine Punkte für das SG-Team heraus, das sich mit 30:26 (16:13) geschlagen geben musste. Einem Fehlstart (0:3) folgte der Ausgleich zum 4:4 und ein Spiel auf Augenhöhe. Vor allem Larissa Schall im Rückraum und Lea Matziol am Kreis überzeugten mit Durchschlagskraft und Torgefährlichkeit, was Hofen/Hüttlingen kaum verteidigen konnte. Nach dem 9:9 nutzten die Gastgeberinnen eine kurze Schwächephase, in der HeLi einige Bälle leichtsinnig vergab, um auf 12:9 zu erhöhen. Diesen Vorsprung nahmen den Hofenerinnen denn auch mit in die Pause (16:13).

Im zweiten Durchgang knüpften die Berghandballerinnen an die gute Leistung an, doch Hofen/Hüttlingen war immer einen Tick besser. Zunächst verkürzte HeLi auf 17:15 und 18:16, doch dann erhöhten die Hofenerinnen auf 23:18 in der 40. Minute. In dieser Phase konnten die SG-Mädels die Lücken in der Hofener Abwehr nicht für sich nutzen. Die Gäste gaben allerdings nicht auf und kämpften sich in der Folge über 23:20 wieder auf 24:22 heran, auch dank einiger Paraden von Tessa Faltin. Es gelang sogar der Anschlusstreffer zum 25:24. Doch mehr war nicht drin: Hofen erhöhte kurzerhand auf 28:24, weil die Defensive keinen Zugriff mehr fand und im Angriff technische Fehler unterliefen. Endstand: 30:26.

Da die Lichter nun beinahe aus sind, können die Mädels vom Berg in den letzten beiden Spiele befreit aufspielen. Das letzte Heimspiel am kommenden Samstag findet zu gewohnter Zeit um 18.20 Uhr gegen die HSG Fridingen/Mühlheim statt.

SG Hegensberg-Liebersbronn: Faltin (Tor); Maier, Schall (6/2), Vögl, Gose, Zieger (2), Pötsch, Weiss (1), Rauth (3), Bauer (2/1), Nüßle, Lederle, Matziol (11), D'Assero (1)

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